An unserem Institut finden in regelmäßigen Abständen Tagungen statt. Hier blicken wir auf einige von ihnen zurück.

Namensschilder einer Tagung.
Namensschilder einer Veranstaltung unseres Instituts, Foto: Nicole Oesterreich
Alte Bücher und Figuren.
Magica, Foto: Dominic Frenschkowski

Magisches Buch – magischer Spruch – magische Wissenskulturen von der Antike bis zur Moderne

Diese Tagung fand vom 14.–16. September 2017 in unserem Haus statt. Folgende Beiträge waren zu hören:

  • Prof. Dr. Ilinca Tanaseanu-Döbler: Von den Chaldäischen Orakeln zu Porphyrios: theurgische Ritualbeschreibungen als magische Literatur
  • Dr. Bill Rebiger: Mittelalterliche Handbücher in der jüdischen Magie
  • Prof. Dr. Iris Gareis: Buch und Wort – magische Wissenskulturen bei Männern und Frauen in der spanischen Welt der Frühen Neuzeit
  • Dr. Katrin Moeller: Transformationen durch Verfolgung. Kultureller Wandel magischer Praktiken vom 16.-18. Jahrhundert
  • Dr. Hans de Waardt: I bless the milk: a Geldrian cunning man and his sorcery book in 1550
  • Prof. Dr. Johannes Dillinger: Schatzsucherbücher und Walenbücher. Frühneuzeitliche Texte über Schätze und Bodenschätze
  • PD Dr. Christa Tuczay: Die gefesselten Zauberbücher: Grimoires in Erzählliteratur und Folklore  
  • Mag. Thomas Ballhausen: Prospero´s books 
  • Dr. Willem de Blécourt: Legends and the Librarian: J.G.T. Grässe‘s Magical Investigations
  • Dr. Bernd-Christian Otto: Die Leipziger Magica-Sammlung und ihre Geschichte 
  • Prof. Dr. Leander Petzoldt: Zauberbücher und Dämonologie
  • Dr. Michael Siefener: Das „Buch der wahren Praktik des Abraham von Worms“ - Einflüsse und Wechselwirkungen 
  • Dr. Rita Voltmer: David Eberhard Haubers „Bibliotheca, acta et scripta magica”
  • Dr. Barbara Hindinger: Gender im liebesmagischen Diskurs. Eine literarische Analyse zum Verhältnis von Männern zur Liebesmagie in Ludwig Tiecks ‚Phantasus‘-Märchen „Liebeszauber“ und „Der Pokal“
  • Dr. Peter Mario Kreuter: Volkstümliche Sammlungen rumänischer Besprechungsformeln aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert
  • Dr. Tatiana Minniyakhmetova: Zauberbücher in der russischen Tradition
  • Dr. Ester Saletta: Politik ist Magie. „Welcher die Mächte aufzurufen weiß, dem gehorchen sie“ (Hofmannsthal) Thomas Manns Novelle „Mario und der Zauberer“ im Kontext von Mussolinis Italien 
  • Prof. Dr. Marco Frenschkowski: Necronomicon-Studien. Fiktionale magische Texte in der phantastischimaginativen Literatur

Flyer zur Magietagung
PDF ∙ 225 KB
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IDok – Internationale Doktorandentagung

Seit Februar 2016 führt unser Institut gemeinsam mit den Instituten für Neutestamentliche Wissenschaft der Universitäten Hamburg und Wien jährlich und örtlich rotierend eine Tagung durch. Diese fand 2017 und 2020 in Leipzig statt. Unser Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der damit die Chance bekommt seine Projekte vorzustellen und konstruktive Rückmeldungen zu erhalten. Intensive Beschäftigung mit neuer Methodik oder einer innovativen Perspektive runden das Programm ab.

Flyer von 2017
PDF ∙ 37 KB

Flyer von 2020
PDF ∙ 781 KB

Theologie und Religionswissenschaft eine Standortbestimmung 100 Jahre nach Georg Heinrici

Vom 28. bis 30. September 2015 tagte unser Institut mit internationalen Gästen zur Entwicklung von Theologie und Religionswissenschaft im Andenken an Georg Heinrici.

Flyer der Konferenz
PDF ∙ 215 KB

Die Rede vom Christus als Glaubensaussage zwischen Bibelwissenschaft und Dogmatik

Vom 19.–21. März 2015 fand in Leipzig die internationale und interdisziplinäre Fachtagung zum Zweiten Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses „Die Rede vom Christus als Glaubensaussage zwischen Bibelwissenschaft und Dogmatik“ statt.

Aus der Perspektive der neutestamentlichen und religionsgeschichtlichen sowie der systematischtheologischen Wissenschaft sollen die Glaubensaussagen des zweiten Credoartikels ausgelegt werden. Über diese Aussagen des Apostolikums soll vor ihrem traditionsgeschichtlichen Hintergrund, auf dem Boden ihrer biblischen Überlieferung und mit Bezug auf entsprechende dogmatische Reflexionen derart gehandelt werden, dass der ihnen eigentümliche Sach- und Sinngehalt deutlich werden. Angesichts der gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die Relevanz von Bekenntnissen auf unterschiedlichen Ebenen (Bekenntnisbindung des theologischen und religionspädagogischen Studiums, Kirchenmitgliedschaft, religiöse Bildung) bis hin zu Fragen von Toleranz und Intoleranz gewinnt das Thema innerkirchlich, interkonfessionell und interreligiös eine außerordentliche Bedeutung.

Der Tagungsband ist im UTB-Verlag erschienen: Jens Herzer/Anne Käfer/Jörg Frey (Hgg.), Die Rede von Jesus Christus als Glaubensaussage. Der zweite Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses im Gespräch zwischen Bibelwissenschaft und Dogmatik, Tübingen 2018.

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