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Veranstaltungsort: Bethel

Potentiale für Ost und West - Was ist anders (geblieben), was soll anders werden?
Die Tagung "Diakonie und Caritas in Ost und West vor und nach 1990" zeigt sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede. Was können wir heute aus den unterschiedlichen Prägungen für die künftige Gestaltung der Diakonie weiterentwickeln?

Für den Bereich von Diakonie und Caritas ist es besonders spannend, die Transformation(en) im Kontext der Minderheits- und säkularen Situation der Kirchen in der DDR in den Blick zu nehmen. Dabei impliziert der Transformationsbegriff sowohl Methodentransformation als auch ekklesiologische Transformation auf inhaltlicher und praktische Ebene.

Unsere Forschungshypothese geht davon aus, dass in den Erfahrungen sowie in den Konzeptionen der Kirchen und der Diakonie bzw. Caritas in der DDR wichtige Potentiale für gegenwärtige Entwicklungen in Diakonie und Kirche liegen, die in einem bereits bestehenden bzw. zunehmenden minderheitskirchlichen Kontext fruchtbar werden können.

Dies ist die praktisch-theologische bzw. diakonie-wissenschaftliche Leitthese der Tagung. Aus den Referaten, Diskussionen, Kommentaren sowie der AG-Arbeit mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten und mit allen Teilnehmenden werden weitere Forschungsaufgaben formuliert.

 

Die Tagung wird veranstaltet von der Fachhochschule der Diakonie in Bethel in Kooperation mit der Forschungsstelle „Kirchliche Praxis in der DDR. Kirche (sein) in Diktatur und Minderheit" am Institut für Praktische Theologie der Universität Leipzig und mit dem Institut für Diakonie- und Sozialgeschichte in Bethel.

Tagungsleitung

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Erstellt von: Maria Zink