Die Theologische Fakultät ist eine der Gründungsfakultäten der Universität Leipzig und sieht sich in ihrer Lehre dieser Tradition verpflichtet. Ihre Aufgabe besteht in der Ausbildung zukünftiger Pfarrerinnen und Pfarrer in Sachsen und innerhalb der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD). Eine weitere Aufgabe ist Lehrerinnen und Lehrer im Schuldienst des Freistaats Sachsens und andere Bundesländer auszubilden.

Foto: Studierende im Treppenhaus des Hörsaalgebäudes
Wir wollen unsere Studierenden auf dem Weg zu ihrem Ziel begleiten und bestmöglich ausbilden, Foto: Christian Hüller

1992 wurde die Theologische Fakultät der Universität Leipzig mit der Kirchlichen Hochschule Leipzig zusammengeführt, was ihr eine besondere Prägung gab. Heute tragen unsere Universität und Fakultät ein neues, modernes Gesicht. Beides sind Orte der Forschung und Lehre, aber auch der persönlichen Begegnung von Studierenden und Lehrenden aus Deutschland, dem europäischen und außereuropäischen Ausland. Besonders nach Osteuropa, Israel, Großbritannien, in die Schweiz und in die USA pflegen wir an der Fakultät enge Kontakte. Diese ermöglichen unseren Studierenden beispielsweise an Austauschprogrammen oder Ausgrabungen teilzunehmen.

An der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Leipzig erforschen wir die religiöse Tradition des Christentums als eine der wichtigsten Grundlagen der abendländischen Kultur. Zugleich sehen wir es als unsere Aufgabe, die lebendige christliche Botschaft in der Gesellschaft wissenschaftlich zu reflektieren. Dadurch möchten wir künftige Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Lehrende auf ihre Aufgabe vorbereiten.

Als Fakultät einer Volluniversität gehört zur Ausübung der Lehre die Anbindung an die Forschung konsitutiv hinzu.
Dies beinhaltet:

  • Die wissenschaftliche Ausbildung der Studierenden für die Tätigkeit als Pfarrerinnen und Pfarrer, Religionslehrerinnen und Religionslehrer, sowie als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der evangelischen Theologie,
  • die Verbindung aktueller Forschungsergebnisse mit der Lehre der jeweiligen Studiengänge,
  • interdisziplinäres und international sichtbares Forschen und Lehren,
  • den Wissenstransfer in Kirche, Schule und öffentliches Leben hinein.

Das Ziel unserer Lehre bestehen darin, qualifizierte Studierende auszubilden, die nach erfolgreich absolviertem Studium ihren Platz in Gesellschaft, Kirche und Schule fundiert, selbständig, kritisch und kreativ einnehmen. Als theologische Einrichtung in Sachsen trägt die Arbeit unserer Fakultät zur Gegenwartsreflexion unter den Bedingungen einer weithin säkularisierten Gesellschaft in Mitteldeutschland bei. Wir achtet dabei in unserer Arbeit konsequent auf die Berücksichtigung eines ökumenischen und interreligiösen Horizontes.

An unserer Fakultät bieten wir den Studierenden bestmögliche Ausbildung und Beratung an, um die Studienziele gemäß den Studiengangbeschreibungen in angemessener Zeit zu erreichen und den berufsbezogenen Qualifikationsanforderungen gerecht zu werden. Dabei wollen wir soweit als möglich individuelle Interessen und Begabungen der Studierenden berücksichtigen. Die Methoden und Inhalte aller Aspekte der evangelischen Theologie vermitteln wir den Studierenden so, dass sie die ganze Breite theologischer Arbeit kennenlernen und verantwortlich umsetzen.

Zur Umsetzung dieser Ziele setzen wir auf anerkannte Studiengänge, die regelmäßig im Blick auf ihre Qualität und Effektivität evaluiert werden. Dabei legen wir Wert auf den Austausch mit anderen an der Universität Leipzig vertretenen Fächern. Unserem Verständnis nach ist die theologische Ausbildung Teil einer umfassenden universitären Bildung. Dies soll in den etablierten, aber auch in neu einzurichtenden Studiengängen zum Tragen kommen, um die interdisziplinäre Kompetenz unserer Absolventinnen und Absolventen im Rahmen der entsprechenden Ordnungen zu gewährleisten.

Die Dozentinnen und Dozenten der Fakultät arbeiten – national wie international – mit ihren universitären, kirchlichen und schulischen Kooperationen konstruktiv zusammen. Sie stellen die aktuellen Ergebnisse ihrer Forschungen der wissenschaftlichen und der breiteren Öffentlichkeit vor, in dem sie publizieren oder Workshops, Konferenzen und Ausstellungen organisieren.

Die Studierenden werden in den fortlaufenden Prozess der Qualitätssicherung und –verbesserung der Lehre mit einbezogen. Tutorien begleiten den Unterricht, Repetitorien die Prüfungsvorbereitungen; Exkursionen und Praktika verbinden die theoretische Arbeit mit berufsbezogener Praxis. Internationale Studienaufenthalte unserer Studierenden unterstützen und begleiten wir durch gezielte Beratung. Für die Anerkennung im Ausland erbrachter Leistungen stellen wir transparente Richtlinien zur Verfügung.

Gleichstellung und Diversität werden nach der Maßgabe des Gleichstellungsprogramms der Fakultät gefördert. Dessen übergeordnete Ziele sind: die kontinuierliche Verbesserung der Chancengleichheit von Angehörigen aller Geschlechter, die Förderung der Akzeptanz gegenüber der Diversität von Lebensweisen und Geschlechteridentitäten sowie der Ausbau familienfreundlicher Studien- und Arbeitsbedingungen

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