Leitbild

Leitbild zur Lehre an der Theologische Fakultät Leipzig

Die Theologische Fakultät ist eine der Gründungsfakultäten der Universität Leipzig und sieht sich in ihrer Lehre dieser Tradition verpflichtet. Ihre Aufgabe besteht in der Ausbildung zukünftiger Pfarrerinnen und Pfarrer in Sachsen und innerhalb der EKD, sowie von Lehrerinnen und Lehrern im Schuldienst des Freistaats und anderer Bundesländer. Als Fakultät einer Volluniversität gehört zur Ausübung der Lehre die Anbindung an die Forschung konstitutiv hinzu. Dies beinhaltet

  • die wissenschaftliche Ausbildung der Studierenden für die Tätigkeit als Pfarrerinnen und Pfarrer, Religionslehrerinnen und Religionslehrer, sowie als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der evangelischen Theologie,
  • die Verbindung aktueller Forschungsergebnisse mit der Lehre der jeweiligen Studiengänge,
  • interdisziplinäres und international sichtbares Forschen und Lehren und
  • den Wissenstransfer in Kirche, Schule und öffentliches Leben hinein.

Die Ziele unserer Lehre bestehen darin, qualifizierte Studentinnen und Studenten auszubilden, die nach dem erfolgreich absolvierten Studium ihren Platz in Gesellschaft, Kirche und Schule fundiert, selbständig, kritisch und kreativ einnehmen. Als theologische Einrichtung in Sachsen trägt die Arbeit der Fakultät zur Gegenwartsreflexion unter den Bedingungen einer weithin säkularisierten Gesellschaft in Mitteldeutschland bei. Sie achtet dabei in ihrer Arbeit konsequent auf die Berücksichtigung eines ökumenischen und interreligiösen Horizontes.

Die Fakultät bietet den Studierenden bestmögliche Ausbildung und Beratung an, um die Studienziele gemäß den Studiengangsbeschreibungen in angemessener Zeit zu erreichen und den berufsbezogenen Qualifikationsanforderungen gerecht zu werden. Dabei sollen soweit als möglich individuelle Interessen und Begabungen der Studierenden berücksichtigt werden. Die Methoden und Inhalte aller Aspekte der evangelischen Theologie werden den Studierenden in einer Weise vermittelt, die es ihnen erlaubt, die ganze Breite theologischer Arbeit kennenzulernen und verantwortlich umzusetzen.

Zur Umsetzung dieser Ziele setzen wir auf anerkannte Studiengänge, die regelmäßig im Blick auf ihre Qualität und Effektivität evaluiert werden. Dabei legen wir Wert auf den Austausch mit anderen an der Universität Leipzig vertretenen Fächern. Unserem Verständnis nach ist die theologische Ausbildung Teil  einer umfassenden universitären Bildung. Dies soll in den etablierten, aber auch in neu einzurichtenden Studiengängen zum Tragen kommen, um die interdisziplinäre Kompetenz unserer Absolventen im Rahmen der entsprechenden Ordnungen zu gewährleisten.

Die Dozentinnen und Dozenten der Fakultät arbeiten – national wie international – mit ihren universitären, kirchlichen und schulischen Partnern konstruktiv zusammen und stellen die aktuellen Ergebnisse ihrer Forschungen durch Publikationen, die Organisation von Workshops, Konferenzen und Ausstellungen der wissenschaftlichen aber auch der breiteren Öffentlichkeit vor.

Die Studierenden werden in den fortlaufenden Prozess der Qualitätssicherung und -verbesserung der Lehre mit einbezogen. Tutorien begleiten den Unterricht, Repetitorien die Prüfungsvorbereitungen; Exkursionen und Praktika verbinden die theoretische Arbeit mit berufsbezogener Praxis. Internationale Studien-aufenthalte unserer Studierenden werden durch gezielte Beratung unterstützt und begleitet. Für die Anerkennung im Ausland erbrachter Leistungen werden transparente Richtlinien zur Verfügung gestellt.

Gleichstellung und Diversität werden nach der Maßgabe des Gleichstellungsprogramms der Fakultät gefördert. Dessen übergeordnete Ziele sind: die kontinuierliche Verbesserung der Chancengleichheit von Angehörigen aller Geschlechter, die Förderung der Akzeptanz gegenüber der Diversität von Lebensweisen und Geschlechteridentitäten, sowie der Ausbau familienfreundlicher Studien- und Arbeitsbedingungen.

Fakultätsleitung Juni 2016

letzte Änderung: 24.10.2017