Überholtes Religionsrecht? Herbstvortrag des Fördervereins der Theologischen Fakultät Leipzig von Prof. Dr. Heinrich de Wall

Überholtes Religionsrecht? Herbstvortrag des Fördervereins der Theologischen Fakultät Leipzig von Prof. Dr. Heinrich de Wall

Der Förderverein lädt alle Interessierten im Rahmen seiner Vortragsreihe zu Religion und Gesellschaft zu einem Vortrag mit dem renommierten Staatskirchenrechtler Prof. Dr. Heinrich de Wall aus Erlangen ein. Er steht unter dem Thema: „Nach 100 Jahren noch brauchbar? Die immer noch geltenden Religionsartikel der Weimarer Reichsverfassung.“

Vor 100 Jahren gehörten fast alle Deutschen als Mitglieder einer der beiden großen Kirchenan. Seitdem haben sich deutliche Veränderungen im Blick auf Religiosität und Bindung anReligionsgemeinschaften ergeben. In Ostdeutschland ist Nichtkirchlichkeit zur Normalitätgeworden. Neben den Kirchen existieren inzwischen mehrere andere, z.B. muslimischeReligionsgemeinschaften. Das Religionsrecht in unserer Verfassung, im Grundgesetz, ist ausder Weimarer Reichsverfassung von 1919 übernommen worden. So ist es kein Wunder, wennheute oft die Frage gestellt wird, ob diese alten Bestimmungen noch für unsere verändertegesellschaftlich-weltanschauliche Situation gelten können.

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 4. November 2019, 18.00 Uhr, im Felix-Klein-Hörsaal statt.

Der Felix-Klein-Hörsaal befindet sich in der 5. Etage des Paulinums der Universität Leipzig am Augustusplatz.

Die Diskussion nach dem Vortrag wird mit einem kurzen Beitrag von Prof. Dr. Rochus Leonhard, Institut für Systematischen Theologie, eröffnet.

Der Eintritt ist frei.

letzte Änderung: 07.11.2019